Habe ich eine Depression?

SGAD - Schweizerische Gesellschaft für Angst & Depression


Leiden Sie seit längerem unter gedrückter Stimmung, Interessen- und Freudlosigkeit trotz positiver Erlebnisse, beständiger Müdigkeit oder innerer Unruhe? Macht sich bei Ihnen fehlendes Selbstvertrauen und ein fehlendes Selbstwertgefühl breit? Quält Sie Unsicherheit beim Treffen von Entscheidungen? Plagen Sie negative Zukunftsperspektiven, permanente Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und sogar tiefe Verzweiflung? Das sind alles Anzeichen einer möglichen Depression, bei der Sie oder ein Ihnen nahestehender Mensch Hilfe suchen sollte.

Sie können mit dem folgenden Selbsttest prüfen, ob Sie an Depressionssymptomen leidet. Der Test wurde von Fachkräften des Psychiatrischen Dienstes Graubünden entwickelt: Hier geht es zum Selbsttest

Hier finden Sie auf einen Blick Informationen zu Depression, wichtige Adressen und Anlaufstellen zur Kontaktaufnahme und Erstberatung, an die Sie sich wenden können:

Was ist eine Depression?

Die depressiven Erkrankungen gehören zu den weltweit schwerwiegendsten und bedeutendsten Krankheitsbildern. Sie betreffen in ihren unterschiedlichen Ausprägungsformen bis zu 20% der Bevölkerung. Wenden Sie sich an einen Arzt, wenn Sie erfahren möchten, ob Sie an einer Depression leiden, nur ein Arzt kann eine Diagnose stellen.
Nähere Informationen finden Sie Hier.

Patientenorganisationen

Patientenorganisationen können eine erste Anlaufstelle sein. Sie bieten Informationen und ein breites Angebot, um Ihnen zu helfen.
Weitere Anlaufstellen finden Sie Hier.

Ärzte (Mitglieder der SGAD) und Kliniken

Wenden Sie sich an einen Arzt oder an eine psychiatrische Klinik um zu erfahren, ob Sie an einer Depression leiden. Nur ein Arzt kann eine Diagnose stellen. Auch Ihr Hausarzt kann Ihnen die entsprechende Anlaufstelle vermitteln.
Weitere Informationen finden Sie Hier.

Spezielle Formen einer Depression

Bipolare Erkrankungen (Manisch-depressive Störungen)

Mit bipolar werden zwei gegensätzliche Gemütszustände beschrieben – Depression und Manie.

Wochenbett-Depression, Postnatale Depression, Postpartale Depression

Die Wochen nach der Entbindung (= Postpartalzeit) stellen für eine Frau den Zeitraum mit dem höchsten Risiko dar, eine psychische Erkrankung zu entwickeln (= postpartale Depression).

Alters-Depression

Bei einem Erkrankungsalter über 65 Jahre spricht man von einer «Altersdepression».
Weitere Informationen: www.zugerbuendnis.ch

Saisonale Depression (Winterdepression)

Dunkle und neblige Wintertage können die Stimmung verschlechtern. Dies kann im Fall der so genannten saisonalen Depression oder Winterdepression in Einzelfällen zu einer schweren und sogar lebensbedrohlichen Erkrankung führen.

Postnatale Depression

Verein Postnatale Depression Schweiz
www.postnatale-depression.ch
Angebot: Informationen, Selbsthilfegruppen, Forum, Patenschaft
Der Verein unterstützt Sie und Ihre Angehörigen bei postnatalen psychischen Erkrankungen.

Depression in der Pubertät

Für Informationen über eine Depression bei Jugendlichen bieten Ihnen die Patientenorganisationen Equilibrium und Pro Mente Sana.
Viele Schulen bieten zudem eine Anlaufstelle. Unter der Nummer 147 von Pro Juventute ist das Beratungstelefon für Jugendliche eingerichtet. Hier finden Sie Beratung via Telefon (Nr. 147), SMS oder Chat.

Das prämenstruelle Syndrom (PMS und PDS)

Wenden Sie sich bei Fragen zu diesem Thema an Ihren Frauenarzt oder Hausarzt.

 

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